Handyring kaufen? Diese 5 Tipps solltest du beim Kauf unbedingt beachten


Smartphone Holder, Handy Ständer, Handy Halterung, Fingerring oder einfach Handyring – meistens ist damit das trendige, kleine Helferlein auf der Rückseite des Smartphones gemeint. Auf welche Kriterien du beim Kauf eines Handyrings unbedingt achten solltest und warum eine Fehlinvestition schnell teuer werden kann, erfährst du hier.

 

Handyring Vergleich: Warum sich ein Vergleich lohnt!

Die Preise für Handyringe belaufen sich je nach Modell und natürlich Qualität auf CHF 1.- bis CHF 20.- (ca. EUR 1.50 bis 15.-). Wer nun denkt, «was soll man da gross falsch machen? Im schlimmsten Fall gehen bei einem Fehlkauf ein paar Franken bzw. Euros verloren», begeht einen Denkfehler: Wenn die Qualität des Handyrings ungenügend ist, landet nicht nur der Ring auf dem Müll, sondern im schlimmsten Fall auch gleich dein Smartphone. Es gibt zahlreiche Modelle die in Bezug auf die Smartphone Haftung zu wünschen übriglassen. Das kann zu bösen Überraschungen führen. So sind nicht nur mal schnell ein paar Franken weg, sondern auch schon mal CHF 1200.- (ja, wir finden das neue iPhone auch zu teuer) – je nachdem was für ein Smartphone du besitzt.

Der Handyring: Mehr als nur ein Accessoire
Der Smartphone Ring kann das Handling des Smartphones enorm erleichtern und hilft kleinen Händen, den ganzen Screen mit nur einer Hand bzw. Daumen abdecken zu können, ohne dass das Smartphone auf den Boden fällt.

Handyring kaufen – auf was solltest du achten?

Wer einen Handy Ring kaufen möchte, macht dies meistens, weil er das nützliche Gadget kürzlich bei einer Kollegin oder bei einem Kollegen gesehen hat. Da es online zahlreiche Modelle zu kaufen gibt, möchten wir dir einen kleinen Überblick im Handyring Dschungel geben.

 

Tipp 1: Modell- bzw. Materialwahl 

Grundsätzlich gibt es den Handyring in allen möglichen Formen und Farben zu kaufen. Hier ein kleiner Einblick in das umfassende Angebot im Netz:

Hier findet sicher schon mal jeder etwas nach seinem Geschmack. Die meisten Modelle sind aus Plastik. Das ist nicht per se schlecht, trotzdem solltest du hier aufpassen. Solche Modelle sind meistens ungenügend verarbeitet und lassen in punkto Ring und Klebemasse bzw. Haftung zu wünschen übrig.

Die Devise lautet ganz klar: Material ist Key. Das gilt auch für den Aufdruck. Dieser ist auf Plastik vorwiegend gedruckt und kann mit der Zeit verkratzen. Wenn du einen Handyring mit einem bestimmten Design möchtest, empfehlen wir Metall, da es sich hierbei beim Aufdruck meistens um eine Lasergravur handelt. Achtung: Eine Lasergravur ist nicht farbig. Falls dein gewünschter Handyring verschiedene Farben aufweist ist es also ein Printing, das sich wahrscheinlich eher leicht ablöst bzw. verkratzt. Das passiert relativ schnell – ein paar Geldmünzen oder ein Schlüssel im Hosensack reichen.

 

Tipp 2: Haftet der Handyring zuverlässig am Smartphone?

Auf diesen Faktor sollte man ein ganz besonderes Augenmerk legen. Wenn der Smartphone Halter nicht zu 100% haftet, wird dein Smartphone schon bald futsch sein. Darum unbedingt sicherstellen, dass das Produkt bestenfalls mit einer gut haftenden (und originalen) Klebemasse ausgestattet ist. Diese haftet bei einer korrekten Befestigung zuverlässig. Bei anderen Kleber kann es vorkommen, dass sich der Handyring bei einer zu starken Erhitzung deines Smartphones (z. B. längeres Youtube Video anschauen), ablöst. Eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man den kleinen Helfer am Smartphone anbringen sollte bzw. wieder ablösen kann, findest du hier.

 

Tipp 3: Drehverhalten Dreht sich der Ring um 360 Grad?

Auch hier gibt es grosse Unterschiede. Einige Handy Halterungen (vor allem Plastikmodelle) sind nicht drehbar. Einzig der Ring an sich lässt sich drehen, die Plastikfläche bleibt unbeweglich am Smartphone. Der Nachteil bei dieser Verarbeitung ist, dass der Ring schneller lose wird, weil der Drehpunkt auf eine kleine Fläche konzentriert ist.

Anders bei hochwertigeren Modellen: Hier ist die komplette Fläche mit einem Kugellager versehen. Das heisst, der gesamte Handyring lässt sich drehen. Das macht die User Experience nicht nur viel angenehmer, sondern macht den Handyring auch deutlich stabiler.

 

Tipp 4: Lebensdauer – Wie lange bleibt der Handyring stabil?

Man kann nicht erwarten, dass ein Handyring die gleiche Lebensdauer wie ein Smartphone aufweist. Haften am Smartphone muss er aber zwingend, solange das Gerät im Einsatz ist. Dass der Ring an sich nach einiger Zeit ein bisschen loser wird, ist je nach Benützung normal. Ein paar Monate sollte der Handyring dann aber doch mindestens von gleicher Qualität bleiben. Hier scheitern die meisten Produkte und es trennt sich die Spreu vom Weizen. Sobald man mit den meisten Modellen regelmässig herumspielt, sind sie schon nach einer oder zwei Wochen völlig lose. Als Ständer (z. B. um Videos zu schauen) kann er spätestens dann nicht mehr gebraucht werden. Das war auch die grösste Herausforderung bei der Entwicklung des Twing Handyrings. Dank einer speziellen Verarbeitungstechnik bleibt dieser aber deutlich länger (bis zu 8 Monate) absolut stabil.

 

Tipp 5: Zusatzfunktionen nicht ausser Acht lassen.

Viele übersehen anfänglich, dass der Handyring mehr als eine lustige Spielerei ist. Neben der Funktion als Smartphone Ständer und dem besseren Handling, z. B. für Selfies, sollte der Handyring noch eine weitere Funktion mitbringen: Nämlich magnetisch sein. Was bringt dir das? Das Handy kann so an einem Holder (Smartphone Holder) befestigt werden – z. B. im Auto und als Navigationsgerät fungieren. Ein Smartphone Holder kann auch als eine Art Station, z. B. in der Küche, angebracht werden. So ist das Smartphone überall und ganz leicht anzudocken. Diese nützliche Zusatzfunktion, vor allem als Dockingstation im Auto, sollte nicht ausser Acht gelassen werden.

 

Fazit

Hier nochmal die wichtigsten 6 Tipps, auf die du beim Kauf eines Handyrings achten solltest, in Kürze zusammengefasst.

Modell- und Material: Plastik Handyringe sind zwar meistens farbig bedruckt und vom Design her auffälliger, haben aber klare Defizite in punkto Stabilität und Haftung. Wir empfehlen die Variante aus Metall mit Lasergravur. Gerade für Unternehmen ist die dezente und optisch hochwertigere Lasergravur meistens die bevorzugte Wahl.

Haftung: Das A und O. Eine qualitative Klebemasse ist ein Muss. Anderenfalls ist nicht nur der Handyring unbrauchbar, sondern bald auch das Smartphone.

Drehverhalten: Dreht der Handyring sauber und um 360 Grad? Die Klebemasse sollte auf einem Kugellager liegen.

Lebensdauer: Der Knackpunkt ist die Verarbeitung des Rings. Hier fallen die meisten Modelle durch, da der Ring schon nach wenigen Tagen lose wird. Somit entfällt die Funktion als Smartphone Ständer.

Zusatzfunktionen: Hier sollte man unbedingt prüfen, ob der Ring magnetisch ist. Denn so kann er an jedem Smartphone Holder oder anderen magnetischen Fläche einfach angedockt werden. Das ist vor allem im Auto (Dockingstation bzw. als Navigationsgerät) nützlich.

 

Der Handyring: Mehr als nur eine Spielerei

Dass der Handyring ein praktischer Helfer im Alltag ist, der das Leben von Menschen tatsächlich vereinfachen kann, verdeutlicht das Beispiel vom SZB – dem Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen.